LNK: Kirche mit neuen Augen sehen



Es war ein gelungener, reichhaltiger Abend, die „Lange Nacht der Kirchen“ in Ybbsitz am 4. Juni. Die Pfarre hatte zu einem vielfältigen Programm eingeladen, das mit einem Kirchenquiz der Jungschar begann: Informatives und eine Rätselrallye zu einzelnen Stationen des Gotteshauses. Die intensive Vorbereitungsarbeit des Teams wurde allerdings – leider – nicht gerade mit einem Teilnehmerstrom belohnt.
Die Geheimnisse des anschließenden „Lichtreichen Rosenkranzes“ (In Ybbsitz wird an jedem Freitag ein Rosenkranz gebetet) wurden durch Bilder, gemalt von Kindern der 4. VS-Klassen, meditativ veranschaulicht.
Auch die Messe um 19 Uhr ist ein Freitags-Fixpunkt. Sie stand unter dem Thema „Frieden“ und wurde von der KFB und der Singgruppe der Pfarre gestaltet. Kaplan
P. Vitus nannte darin einen „roten Faden“ für die „Lange Nacht der Kirchen“: Sie soll uns ermutigen und bestärken, unsere Kirche, unser Christsein mit neuen Augen zu sehen, mit neuen Ohren zu hören, uns neu zu machen für Gottes Botschaft.
Sehr gut angenommen wurde die Verpflegung nach und zwischen den einzelnen Angeboten durch die KJ – die laue Sommernacht und der Platz vor der Kirche trugen das Ihrige dazu bei, sodass die abschließende „Feuerkorbplauderei“ bis nach Mitternacht dauerte.
Zuvor aber gab es noch drei weitere Höhepunkte: Unter dem Titel „Chant“ waren Interessierte zum Eintauchen in die Geschichte des Gregorianischen Chorals als Kirchenmusik der Mönche eingeladen, zu einer Einführung durch Kaplan P. Vitus, zum Hören einiger Pfingst-Choralgesänge und ein wenig auch zum Selber-Probieren.
Beim anschließenden Konzert spielten Mag. Fritz Putzer (Orgel) und Günther Haberfellner Musik von J.S. Bach und G. Frescobaldi – ein schöner, sehr stimmungsvoller Beitrag.
Unter dem Titel „Walk for Peace“ kam wieder der Friede als großes Anliegen unserer Zeit, das wir vor Gott bringen, zum Ausdruck. Über 50 Menschen jeden Alters trugen das Friedenslicht von Betlehem, das in unserer Pfarre bereits das 2. Jahr von Haus zu Haus weitergegeben wird, durch unseren Ort – Stationen mit Texten und Gebeten gab es bei einzelnen Kapellen. Jugendliche sorgten für die musikalische Begleitung.
Und die Kerzen am Kirchenplatz brannten noch lange weiter…

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