Ein ganz besonderer Gast durfte uns bei der Jugendvesper im April über seinen Lebensweg erzählen. Der gebürtige Mexikaner Marco Blumenreich kam blind zur Welt und wurde von einer österreichischen Familie adoptiert. Das Leben hier war nicht immer leicht für ihn, besonders weil ihn seine Klassenkameraden oft auch nicht als Mitmensch angenommen hatten. Seit seiner Kindheit fragte er sich warum dieses Schicksal gerade ihn treffen musste. 


Als er älter wurde fand er Vertrauen zu Jesus als seinen Freund und konnte sich endlich selbst so annehmen, wie er ist. Bei der Jugendvesper meinte er sogar, er würde eine Operation, die ihn wieder sehend machen würde ablehnen, selbst wenn es möglich wäre.
Marco nennt auch einen Vorteil, den ihm sein Leben bietet: Er kann offen auf jeden Menschen ohne Vorurteile über sein Äußeres zugehen und lernt die Menschen so besser kennen. 
Mit dem Gedanken gerade jetzt in der Fastenzeit Mitmenschen und Entscheidungen mit dem Herzen anstatt mit den Augen zu betrachten gingen wir in die Anbetung. Nach dieser eindrucksvollen Jugendvesper ging es für uns Ybbsitzer ins Urnbach, wo uns Christoph zu einem Toast einlud.

 
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