Liebe Ybbsitzerinnen und Ybbsitzer!



Liebe Ybbsitzerinnen und Ybbsitzer,

 

ab September wird im Pfarrhof die Besetzung aufgestockt, ich freue mich darauf, als Pastoraljahrskaplan in Eure Pfarre zu kommen! Auch, wenn ich vielen von euch nicht ganz unbekannt bin, nutze ich gern die Gelegenheit, mich an dieser Stelle etwas vorzustellen.

 

Bevor ich als Frater Vitus am 12. September 2008 in Seitenstetten eingetreten bin, hörte ich auf den Namen Markus Weichselbaumer. Ich wurde am 29. November 1984 als Kind von Helmut und Ulrike geboren, zwar nicht in Niederösterreich, immerhin war ich aber ein Grenzgänger – meine Heimatstadt ist Steyr. Dort ging ich auch in die Volksschule St. Anna der Barmherzigen Schwestern und dann in das Gymnasium Werndlpark in der Nähe der Stadtpfarrkirche von Steyr. Rund um meine Firmung – da war ich 14 Jahre alt – tat der Heilige Geist einen ordentlichen Flügelschlag. Es war die Zeit, als mir die Sicherheit geschenkt wurde, auf Gott ganz vertrauen zu können und ich mich entschied, meinen Glauben aktiv zu leben. Der Gedanke an den Priesterberuf war aber noch nicht da, diese Entscheidung konnte ich erst kurz nach meiner Matura im Jahre 2003 fällen. Nach der Schule absolvierte ich im Caritas-Heim Gleink für schwer erziehbare Jugendliche meinen Zivildienst und trat anschließend in das Priesterseminar der Diözese Linz ein, manche meinten, der Dienst in dem Heim sei eine gute Vorbereitung darauf gewesen… Der nächste Schritt war mein Eintritt in das Stift Seitenstetten, was auch dazu führte, dass ich den Studienort von Linz, wo ich den ersten Abschnitt der Theologie studierte, nach Rom verlegte, um dort mein Studium abzuschließen. Insgesamt habe ich dreieinhalb Jahre in Linz und zwei Jahre in Rom zugebracht. Das Studienende brachte noch nicht die endgültige Heimkehr ins Mostviertel mit sich, sondern ich schloss ein sogenanntes Lizentiatsstudium für Kirchenrecht in München an, das sich nun dem Ende nähert, sodass in diesem September der Einstieg in die Seelsorge möglich wird.

Die Pfarre Ybbsitz wird mein erstes Arbeitsfeld sein. Im Pastoraljahr geht es natürlich in erster Linie um die Pastoral – die Seelsorge. Zu diesem Jahr gehören aber auch regelmäßige Fortbildungen in St. Pölten, darum werde ich dienstags und mittwochs dort sein, denn da finden Vorträge, Gespräche und andere Veranstaltungen statt, um uns, die Neuen, gut auf die Arbeit vorzubereiten.

Ich bin dankbar dafür, dass ich hier beginnen darf, wo ein so fröhlicher und ernsthafter Glaube gelebt wird! Ich danke P. Severin und allen anderen, die mich begleiten und mir helfen werden, mich im Pfarrleben zurechtzufinden und Euch allen, dass Ihr mich mit offenen Armen empfangt und, wenn es nötig ist, Geduld mit mir habt, vor allem aber, dass wir miteinander Gott loben und uns über unseren Glauben freuen!

 

Kommentare

Eine Antwort zu “Liebe Ybbsitzerinnen und Ybbsitzer!”

  1. Matthias sagt:

    Schön schön dteresa u i gfrein si scho auf jugendliche frische wenn ma wieda zruck san. Liebe Grüße aus ecuador

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