Wir haben uns auf den Weg gemacht …….



52 Sternsinger aus der Mittelschule wurden am Stephanitag von P. Matthäus in einem festlichen Gottesdienst gesegnet und gesendet. Ihr Auftrag? Die frohe Botschaft von der Geburt Jesu zu verkünden und Menschen in Not zu helfen.

Schwerpunktland der heurigen Sternsingeraktion sind die Philippinen.

Gerade dort spüren die Menschen die Auswirkungen des Klimawandels. Es häufen sich die Taifune. Steigende Temperaturen, Dürren, aber auch Überflutungen gefährden die Lebensgrundlagen der armen Bauernfamilien.

Die Dreikönigsaktion setzt sich dafür ein, mithilfe biologischer Landwirtschaft die Existenz zu sichern und zugleich die Lebensqualität der Bauernfamilien am Land zu verbessern.

Die Armut der ländlichen Bevölkerung bewirkt eine zunehmende Flucht in die Städte, z.B. nach Davo-City, der Hauptstadt Mindanaos. Nur allzu oft werden die Hoffnungen enttäuscht. Viele Kinder und Jugendliche werden Opfer von Gewalt, Vernachlässigung, Ausbeutung oder Kinderarbeit. Sie leben in den Slums von Davao-City. Viele müssen bereits früh mithelfen, das karge Familieneinkommen aufzubessern: Sie tragen Lasten, sammeln Müll, helfen beim Fischen, putzen oder verkaufen Speisen und Getränke auf der Straße. Für die Schule und zum Lernen bleibt dann oft nur mehr wenig Zeit. Nicht selten kommt es vor, dass sie die Schule abbrechen, mit fatalen Folgen: keine Schulbildung = kein Weg aus der Armut. Durch die Partnerorganisation Child Alert unterstützt die Dreikönigsaktion den Einsatz für Kinderschutz.

Sternsingerspenden unterstützen Kinder und Jugendliche, selbst aktiv zu werden und die Schule positiv abzuschließen. So steigern sie ihre Chancen auf einen guten Job. Aber auch die Eltern erhalten Schulungen in einkommensschaffenden Maßnahmen. Davon profitiert die ganze Familie.

In Summe helfen viele aus der Pfarre mit, um die Not auf der Welt ein bisschen kleiner zu machen: Sternsinger, Eltern, Begleiter, Müttertreffen (Schminken und Gewänder waschen), Köchinnen und Köche der Mittagessen und vor allem jene, die sich durch ihre Spende solidarisch zeigen.

Wir sagen „Danke für die offenen Türen und offenen Herzen und für jede Form von Gastfreundschaft!“

 

 

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