Zweite Ybbsitzer Volksschul-Wallfahrt nach Maria Seesal



Trotz unsicherer Wetterlage wagten es Lehrer, Kinder und einige Eltern am Freitag, 19. Juni, nach Maria Seesal zu pilgern. Wegen Schlechtwetters musste das Vorhaben bereits mehrmals abgesagt werden. Gemeinsam mit den 4. Klassen hatte Religionslehrerin Veronika Fuchslueger die Gestaltung dieses Vormittags vorbereitet.

Nach dem Reisesegen, den Pfarrer P. Severin vor dem Aufbruch den ca. 180 WallfahrerInnen im Schulhof erteilte, machte sich eine lange Menschenschlange auf den Weg, angeführt von den Fahnenträgern, die die Wallfahrtsfahne abwechselnd bis zur Wallfahrtskirche trugen. Über die Schmiedemeile führte der Weg zu den Kapellen bei der Bauernschrottmühle und beim Haus Mitterlehen, wo nicht nur gebetet und gesungen wurde, sondern wo sich alle bei einer ausgiebigen Pause auch für den weiteren Weg stärkten. Das Rosenkranzgebet, ein wichtiges Thema im Religionsunterricht der 4. Klassen, begleitete die Wallfahrt (mit vielen persönlich formulierten Geheimnissen) ebenso wie gesungene Anrufungen der Mutter-Gottes-Litanei.

Die letzten 10 Weg-Minuten waren besonders beeindruckend: unter dem festlichen Läuten der Kirchenglocken und von Müttern erwartet, zogen die Wallfahrer in die Kirche ein, wo sie mit P. Severin Gottesdienst feierten, textlich und musikalisch gestaltet von und mit den Kindern.

Es war ein beeindruckendes Gemeinschaftserlebnis. Über die Klassen hinweg fanden sich Kinder, gingen ein Stück Weg gemeinsam und schlossen neue Freundschaften. Zum Gelingen haben viele beigetragen. Ihnen allen ein herzliches Danke. Und die besondere Draufgabe: den Regenschutz haben wir nur zum Draufsetzen gebraucht, die Wolken blieben verschlossen – Gott sei Dank!

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