Viele Zeichen des Dankes zum Abschied an P. Severin

Es war schon lange geplant – und doch ist der Augenblick allzu schnell gekommen und war zum Teil recht emotional: P. Severin, der 11 Jahre lang die Geschicke unserer Pfarre gelenkt hat, kehrt ins Stift Seitenstetten zurück, wo er die Gemeinschaft der Mönche von Seitenstetten im Chorgebet stärken und seelsorglich P. Vitus in Kematen-Gleiß, Allhartsberg und Böhlerwerk als Aushelfer unterstützen wird.
Weil sich P. Severin keine „Sammlung“ und auch keine „Grabrede“ wünschte, entschloss sich der PGR, Gruppen und Vereine aus Pfarre und Markt einzuladen, in den Gottesdiensten am 27. und 28. August bei den Fürbitten einen Dank und eine Bitte zu formulieren und P. Severin mit einem kleinen Erinnerungsgeschenk zu überraschen. So entstand ein bunter Bogen der Vielfalt in Pfarre und Gemeinde Ybbsitz, der sich nach den Gottesdiensten auch noch in vielen persönlichen Gesprächen mit P. Severin vor der Kirchentür fortsetzte. Seine Einladung zur Agape nahmen alle gerne an.
In Maria Seesal hat P. Severin sich schon am 22. August verabschiedet – leider verhinderte dort das extreme Schlechtwetter die Agape und ein ausgiebiges Beisammensein. Aber in Ybbsitz gab es richtiges Wetterglück!
Weil die KJ an diesem Wochenende auf Ausflug war, gestaltete sie schon am Freitag Abend den Gottesdienst mit und unterhielt sich anschließend lange mit P. Severin – auch über seine Zeit als (Jugend-)Kaplan in Ybbsitz.
Der PGR überbrachte seinen Dank und seine guten Wünsche am Samstag, und auch Christa Dorfer, die Pfarrhaushälterin und umsichtige „Frau für alles“, wurde geehrt und bekam einen Relax-Sessel zum längst fälligen Ausruhen in der Pension, die sie in ihrem Haus in Wolfsbach verbringen wird.
Am Sonntag überreichte die Marktgemeinde Ybbsitz P. Severin für seine Verdienste den Goldenen Ehrenring. Bürgermeister Gerhard Lueger hob neben dem seelsorglichen Wirken P. Severins auch seine baulichen Aktivitäten hervor: u.a. die Innenausmalung der Pfarrkirche, die grundlegende Restaurierung des Pfarrhofes sowie die Sanierung der Friedhofsmauer und die Anschaffung einer Glocke auf der Friedhofskapelle.
In seinen Abschiedsworten dankte P. Severin für die bereitwillige Mithilfe vieler Menschen, für das Gebet und das Wohlwollen, das ihm immer wieder entgegengebracht worden ist. Wenn es ihm auch Schmerzen bereitet, dass die Zahl der Gottesdienstbesucher in den letzten Jahren kleiner geworden ist – er wird bestimmt die Pfarre Ybbsitz, in der er ca. 18 Jahre seines Lebens verbracht hat, in (hoffentlich) guter Erinnerung behalten und vielleicht auch dem Wunsch vieler nachkommen, dass er dann und wann wieder einmal hierher kommt…

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